Neue Tagebücher 6/7

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Sie gestand ihm ihre neue Liebe und er freute sich mit ihr – konnte sich die Liebe doch nun endlich mehren. So schrieb er:

Nimm’ die Liebe

ob groß oder klein

so oder so

ich bin Dein!

 

 

 

 

 

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Der ewige Tanz

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Auszug aus einem Briefwechsel  

F: Warum fallen wir immer wieder aus dem Gleichgewicht psychischer Stabilität heraus? 

Ich hatte über Tage ein ziemlich starkes Gefühl der Einsamkeit, in das ich mich immer weiter hineingesteigert habe; viel stärker als früher. Zuletzt war es dann fast „unerträglich“. Natürlich habe ich das als sehr unangenehm erlebt und wollte mich ablenken, es loswerden, abspalten und dagegen ankämpfen bis mir wieder klar wurde, wie sinnfrei und unmöglich das ist. Dann habe ich mit allen kognitiven Spielchen und Ablenkversuchen aufgehört und eingesehen, dass ich diese Einsamkeit nicht loswerden kann, weil ich das bin – die Einsamkeit ist einfach Fakt. Das habe ich dann reaktionslos betrachtet und alles, was vorher belastend, drückend, eng war, war weg und die darin gebundene Energie wieder verfügbar.

F: Das ändert aber am grundsätzlichen Vorhandensein der Einsamkeit als Faktum nichts.

Wir müssen durchdringen, warum sich an der Einsamkeit gar nichts verändert hat und was letztlich den Unterschied ausmacht. Der Unterschied ist nur, dass ich nicht mehr in Konflikt damit bin – also nicht mehr versuche, der Einsamkeit zu entwischen. Ich sehe ein, dass ich diese Einsamkeit bin – sie ist nicht verschieden von mir und wenn ich versuche davon loszukommen, würde ich nur versuchen, von mir selbst loszukommen. Das kannst du sofort bei dir selbst überprüfen ohne irgendetwas zu analysieren oder großartig um die Ecke denken zu müssen.

F: Besteht die Lösung dann in einer Veränderung der persönlichen Bewertung von Einsamkeit?

Das Problem liegt im Denken, durch das ich mich selbst als verschieden von der Einsamkeit wahrnehme(n) (möchte). Dann will ich weg davon und „etwas dagegen tun“ und bilde mir ein, die Einsamkeit gehöre nicht zu mir. Das Denken erzeugt also durch die Denktechnik den Konflikt. Ich trenne mich selbst von der Einsamkeit in „ich“ und „einsam sein“, mit der bekannten Reaktionsbildung und das bindet unwahrscheinlich viel Energie. Offensichtlich ist das ein Bereich, in dem uns das Denken nicht so weit bringt, denn das einzige was im Raum steht, ist „Einsamkeit“. Wenn ich das sehen kann, ist das bereits die Handlung und plötzlich ist die „Energie“ des Konflikts wieder ungebunden, ohne dass sich an der Einsamkeit irgendetwas geändert hat. Darin findet gar keine Bewertung statt.

 

 

 

 

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Tagebücher 6/7

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Er kam als Nationalist und fühlte sich für das Elend in der Welt unverantwortlich, sei dies doch ausschließlich eine Angelegenheit nationaler Umsetzung der Gesetzgebung. Der andere war sehr traurig darüber, denn er sah, dass er selbst die Welt war. Nichts anderes blieb zu tun.

 

 

 

 

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