Die Flamme

die flamme

Er wollte das alles nicht.

Als er das wirklich sah,

fand er die Unzufriedenheit in sich.

Von nun an war sie eine Flamme,

die alles Unwahre verbrannte.

Er sah auch die Falle darin:

Von außen Holz ins Feuer zu geben.

Das wäre der Sprung ins Wasser.

Und das wollte er nicht.

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Die Einladung

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Es war früher Nachmittag, als an diesem milden Wintertag das Tageslicht seine Einladung kundtat.

Die Einladung bestand darin Häuser, Straßen & Autos zu verschlucken und in ein einziges Gebilde neutraler Farbnuancen zu verzaubern.

Im Nu folge alles diesem Ruf, der auch dich persönlich meinte.

Du hattest so viel Wahl wie die Häuser, Straßen und Autos und mit dieser Einladung kam Meditation.

Vielleicht würde dort das Andere warten aber der Körper war vom Denken und der harten, körperlichen Arbeit zu sehr strapaziert, sodass du dich nicht verlieren konntest.

Dachtest du.

Quantitativ betrachtet war nach fünf Minuten alles vorüber doch im Verborgenen ging die Meditation weiter und Abends öffnete sich ganz unerwartet nochmal das Tor.

Dieses mal bliebst du zurück und hinter dem Tor war das Andere.

Als die Energie grenzenlos wurde, fing der Andere der sich noch in der Wohnung befand damit an, umherzulaufen, zu pfeifen und laut zu reden.

Du kamst nochmal zurück, verabschiedest dich von ihm und zogst die Tür zu, damit er es nicht verjagen konnte.

Es blieb noch eine Weile und als es sich zurückzog, gingst du noch einmal in die Küche und dann zu Bett.

Ein Impuls

„Mir würde es reichen, wenn wir uns gegenseitig vor uns Menschen, unserer Böswilligkeit, der Missgunst, dem Neid, der ganzen menschlichen Gewalt sicher fühlen könnten. Den anderen Mächten, dem Schicksal kann ich mich ohne Angst ergeben! Viel mehr als vor den Geistern muss man sich in unserer Welt vor den Menschen fürchten, oder nicht?“ Danièle Widmer Nicolet in „Heute wurde uns eine Tochter geboren